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Rasierhobel - ein treuer Begleiter für jedermann.

Rasierhobel - ein treuer Begleiter für jedermann.

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Fragt man eine zufällig ausgewählte Männergruppe nach dem Rasiergerät ihrer Wahl, kann man die Antworten an zwei Fingern abzählen: Nassrasierer oder elektrischer Rasierer. Es existieren aber auch Alternativen, mit denen durch ausreichende Übung durchaus Vorteile erzielt werden. Eine davon ist der Rasierhobel

Rasierhobel sind mittlerweile ein wenig aus der Mode gekommen; dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass sie in westlichen Gefilden das Rasierinstrument schlechthin waren. Der Rasierhobel wurde damals erfunden, um eine sichere Alternative zum Rasiermesser zu bieten. Um die Mitte des 20. Jahrhunderts galt er als das Standardinstrument für Männer, die eine glatt rasierte Haut im Gesicht bevorzugten. Durch das Aufkommen der heutigen Systemrasierer sind die klassischen Hobel in Vergessenheit geraten. Völlig zu Unrecht denn die Hobelrasur bietet einige Vorteile gegenüber der elektrischen oder der Nassrasur mit Systemrasierer; sauberer, günstiger, umweltschonender sind dabei die Hauptargumente für eine Hobelrasur.

Von der Prozedur her ähnelt die Rasur mittels eines Hobels der Vorgehensweise mit einem modernen Nassrasierer. Beim Hobel steht die eingesetzte Rasierklinge ungefähr einen Millimeter vor, was eine saubere Rasur ermöglicht und zugleich das Risiko für Schnittverletzungen minimiert. Zur Rasur selber empfiehlt sich die Verwendung von Rasierseife, die mit einem Rasierpinsel aufgetragen wird. Schaum aus der Dose ist zwar auch möglich, steht aber in Kontrast zu dem traditionellen Verfahren. Und er wird oft als weniger schonend empfunden.

Da der Kopf des Hobels anders als bei vielen Nassrasierern nicht frei beweglich ist, muss unter der Rasur stets der perfekte Winkel eingehalten werden. Dieser beläuft sich auf ungefähr 30 Grad vom Hobel zur Haut und wird jeweils über die Bewegungen mit dem Handgelenk angepasst. Damit der Winkel dauerhaft gehalten und je nach Hautpartie neu ausgerichtet werden kann, ist dafür Übung notwendig. Hierbei reden wir jedoch nicht von monatelangem üben mit literweise Blutverlust sondern von 3-4 vorsichtige Rasuren zur Eingewöhnung ;)

Freunde des Hobels schätzen das traditionelle Arbeiten und die lange Haltbarkeit der rostfreien Stahlklingen. Vergleicht man ihn mit einem Rasiermesser, ist er zudem wesentlich sicherer. Der Hobelkopf macht nämlich schwere Schnittverletzungen nahezu unmöglich. Richtig angewandt, wird eine sehr saubere Rasur erzielt welche bei richtiger Vorbereitung der Haut und deren Abschluss nach der Rasur anhaltender als herkömmliche Rasuren ist. 

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